Mode- und Kleidungsmythen die du vergessen kannst

Mode ist auf Regeln gebaut. Trage X, oder fürchte den Spott wenn du es nicht tust. Trage niemals Y, sonst wirkst du wie der Typ der hinterm Mond wohnt. Es sind reine Floskeln der Etikette, die heutzutage keinerlei Geltung mehr haben. Die Modewelt wandelt sich schnell, von den Kräften des Internets angetrieben, die alten Regeln sind schon alle widerlegt.

Die bekanntesten Kalt-Wetter-Mythen, die du nicht besonders ernst nehmen solltest.

Für den Herbst und Winter brauchst du eine komplett neue Garderobe.

Allein mit dem Klimawandel kann man gegen diese Aussage argumentieren. Außerdem muss der eigene Stil wandelbar sein, im sich ständig verändernden Modezeitalter. Klar braucht man in der kalten Jahreszeit einige warme Kleidungsstücke, aber mit ein paar Schlüssel-Bekleidungen braucht man nicht mehr die gesamte Garderobe auswechseln. Ein paar Longsleeves, eine Jeansjacke, und Hemden sollten ihren Platz im Schrank behalten. Besonders im aktuellen Layering Look kann man das Outfit mit Sommerkleidung gestalten und sogar die Blumenprint-Shirts im Winter noch einmal verwenden.

Sonnenbrillen trägt man nur im Sommer

Das trifft nur zu, wenn du in einem Gebiet wohnst, an dem sich die Sonne in den kalten Monaten so gut wie nie blicken lässt. Für alle anderen gilt; Wintersonne kann genauso stark und blendend sein wie im Sommer, deswegen muss man sich schützen.

Neben der schützenden Funktion können Sonnenbrillen dein Herbst- oder Winteroutfit noch einmal stiltechnisch aufwerten. Das betrifft nicht nur den Lederjacken Look, sondern auch klassische Outfits mit Blazer oder Mantel.

Layering bedeutet einfach Kleidung übereinander zu schichten

Das ist definitiv nicht der Fall, es sei denn du zielst auf einen Sumo-Look ab. Beim Layering geht es besonders darum, auf die Struktur und den Schnitt der einzelnen Kleidungsstücke zu achten und sie bestmöglich miteinander zu kombinieren. Dabei beginnt man (logischerweise) mit der dünnsten Schicht und arbeitet sich weiter vor. Also als erstes T-Shirts und Hemden, dann folgen Hoodies, Strickwaren oder mittelwarme Jacken und zuletzt die Outdoor-Jacke, Mantel und die Accessoires. Dabei ist es wichtig, auch auf die eigene Silhouette zu achten. Eine Bomberjacke eignet sich besonders dafür, ein längeres Kleidungsstück darunter zu tragen, wie einem längeren Hemd, dann einem Hoodie und als letztes eben die Bomber.

Weiß wird nicht im Winter getragen

Weiße Farbe reflektiert Licht eher als es zu absorbieren, deswegen sieht sie an schönen Sommertagen am besten aus. Aber das allein ist noch kein Grund weißer Kleidung im Winter die kalte Schulter zu zeigen. Denn auch wenn die eigene Haut nicht so gebräunt wie im Sommer ist, gibt es immer noch einige Möglichkeiten in den kalten Jahreszeiten stilvoll weiß zu tragen. Weiß ist eine vielseitig kombinierbare Farbe, die sich leicht unter das Outfit mischen lässt, ohne unvorteilhaft auszusehen. Von Kopf bis Fuß in weiß zu gehen, mag ein wenig zu ehrgeizig sein, aber weiße T-Shirts, Sneaker oder Accessoires wie beispielsweise Mützen gehen immer. Kombiniert man Weiß mit anderen hellen Farben, so entwickelt man einen besonders frischen und freundlichen Look. Doch auch als Kontrast zu Schwarz und Grau macht Weiß immer eine gute Figur in deinem Outfit.

Westen sind für Farmer und Bauern

Noch vor kurzem bedeuteten Westen ländliche Gegenden oder Ferien auf dem Bauernhof. Aber dank der unermüdlichen Arbeit der italienischen Straßenstyles hat die Weste bei kaltem Wetter in unseren Kleiderschrank gefunden. Sie ist ein unheimlich vielseitiges Kleidungsstück, das die Wärme am Körper speichert und den Armen Bewegungsfreiheit gibt. Der Schlüssel ist, wie du sie stylst. Gehe sportlich-schick mit einer dünnen Weste über einem gestrickten Pullover und Hemd zu weißen Sneakern oder auch typisch amerikanisch mit einem karierten Hemd, Used Jeans und derben Lederboots.

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